Pferde gehören zu den Pflanzenfressern und müssen dem entsprechend gefüttert werden. Da die Tiere jedoch nur einen relativ kleinen Magen haben, müssen sie über den Tag verteilt mehrere kleine Portionen zu fressen bekommen. Grundsätzlich gilt dabei die These: je gesünder das Pferdefutter, desto gesünder das Pferd.

Das Futter für Pferde lässt sich einteilen in konzentriertes und in nährstoffreiches Futter. Das rohfaserreiche Futter umfasst dabei Weidefutter, Rüben, Silage, Heu und Stroh. Nährstoffreiches Futter ist die Grundlage für eine gute Ernährung des Pferdes. Kraftfutter hingegen besteht aus Futtermischungen oder Getreidekörnern. Bekommt das Pferd ein gutes Grundfutter, ist es mit den wichtigsten Stoffen versorgt. Dem Tier müssen über das Pferdefutter genügend Energie, Mineralstoffe und Vitamine zugeführt werden. Wie viel Futter das Tier braucht, muss ganz individuell entschieden werden. Eine Rolle dabei spielen Aktivität, Alter und Geschlecht.

Auch bei einer Futterumstellung ist es wichtig, diese nicht zu schnell zu machen. Am besten ist es, dem bisherigen Futter immer etwas neues Futter beizumischen, und die Ration des neuen Futters täglich langsam zu erhöhen. So kann sich das Pferd langsam an das neue Futter gewöhnen, ohne dass es zu Koliken oder Ähnlichem kommen kann. Ist das Tier sehr aktiv und benötigt viel Energie, kann zusätzlich ein spezielles Kraftfutter gegeben werden. Dieses sollte jedoch ebenfalls in kleinen Mengen, und nur nach dem Füttern mit Heu oder Raufutter verabreicht werden. Genau wie beim normalen Pferdefutter, sollte sich auch die Menge an Kraftfutter nicht täglich ändern, sondern möglichst immer gleich bleiben.

Wird zusätzlich Kraftfutter gegeben, können die Futterportionen nochmal unterteilt werden. Mindestens drei Portionen bilden die Grundlage. Kraftfutter haben eine unterschiedliche Zusammensetzung. Mischungen aus Hafer, Gerste und Mais, gehören ebenso dazu, wie Mischungen, die als Müsli, Pellets oder Kraftfutter-Riegel angeboten werden. Wer sein Pferd bestmöglich versorgen möchte, der sollten den Futterbedarf optimal bestimmen und dem Tier das Futter geben, das es bei seiner Aktivität am besten unterstützt.