Welche Weihnachtsgeschenke Hunde NICHT bekommen sollten

Zu Weihnachten möchten viele Tierbesitzer auch ihren Hunden eine Freude machen. Das weiß der Handel und lockt mit allerlei Rabatten. Allerdings sollte nicht alles gekauft werden, was günstig ist. Vor allem bei Hundespielzeug gilt es sehr aufzupassen, denn aufgrund fehlender Vorschriften dürfen auch giftige Spielzeuge verkauft werden.  

Es gibt keine Grenzen für Giftstoffmengen in Hundespielzeugen

Man muss nicht der größte Tierliebhaber sein, sondern lediglich über ein wenig Verstand verfügen, um zu vermuten, dass es nicht gesund sein kann, wenn Tiere mit einem Spielzeug spielen, das Babys nicht in die Finger bekommen dürften. Klar, Tier und Mensch sind verschieden, aber viele der Giftstoffe in Hundespielzeugen sind schädlich für die Tiere. Das hat schon 2011 ein von „Kassensturz“ in Auftrag gegebener Test bestätigt. Dabei untersuchte das Prüfinstitut Tüv Rheinland LGA zwölf in Fachgeschäften erhältliche Spielzeuge. Da es jedoch keine Vorschriften bezüglich der Grenzen von Giftstoffmengen in Hundespielzeugen gibt, haben sich die Prüfer an die europäischen Normen für Kinderspielzeug gehalten. Die Ergebnisse waren nicht gerade erfreulich. 

Schädliche Weichmacher und krebserregendes PAK bei Test festgestellt

Der Test zeigte, dass drei der zwölf Spielzeuge PAK, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, enthielten. Einigen Substanzen der PAK sagt man nach, dass sie krebserregend wirken. Deshalb muss jeder Hersteller, der das GS-Qualitätssiegel erhalten möchte, PAK bei allen Produkten, die in den Mund genommen werden können, gänzlich weglassen. Um Kunststoffe weich zu machen, werden Phthalate verwendet. Bei Spielzeugen für Babys ist genau vorgeschrieben, dass in einem Produkt nur 0,1% Phthalate vorkommen dürfen. Eines der getesteten Produkte enthielt jedoch 21%, ein anders gar 31% der Weichmacher. Alle Ergebnisse dieses Tests sowie die genauen Namen der getesteten Produkte, findet man hier.  

Fazit: Keine Geschenke mehr?

 Die Ergebnisse des Tests zeigen, dass man das diesjährige Weihnachtsgeschenk mit Bedacht wählen sollte. Es muss ja nicht immer ein Spielzeug sein. Da es wir es selbst im Winter gern kuschelig warm haben möchten, sollte man auch an seinen vierbeinigen Liebling denken. Um es dem Hund auch gemütlich warm zu machen, gibt es mehrere Optionen: Bei Smoothy findet man beispielsweise ein Hundebett mit wärmereflektierenden EPS-Perlen an. Das ist besonders geeignet für Langhaar Hunde, für die man „plüschige“ Schlafplätze lieber nicht verwenden sollte. Hunde mit kurzem Fell hingegen brauchen genau diese: Warme und flauschige Betten aus Plüsch oder Webpelz werden von Kurzhaarhunden geliebt. Eine weitere „Geschenkmöglichkeit“ ist, dem Hund einmal einen besonderen Gaumenschmaus zu gönnen. Artgerecht, so biologisch wie möglich und köstlich sollte das Mahl sein. Lassen Sie am besten vom Fachpersonal in der Tierhandlung beraten, bevor Sie das Weihnachtsfestfressen kaufen.  

Quietschente statt quietschendem Knochen!

Wenn es doch ein Spielzeug werden soll, dann am besten eines aus Naturlatex oder anderen Naturprodukten. Das ist zwar teurer als anderes Hundespielzeug und hält auch nicht ewig, aber als Besitzer weiß man zumindest, dass es dem geliebten Vierbeiner nicht schadet. Mehr Infos zu geeigneten Materialen für Hundespielzeug, gibt es hier. Ein weiterer Tipp ist, dem Hund einfach geprüftes Kinderspielzeug zu schenken. Denn ob das Tier sich an einer Quietschente oder einem quietschenden Knochen erfreut, macht keinen Unterschied.Gastartikel von Barfinfo.de Autorin: Lisa Schöneger

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