Offene Pfote beim Hund

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Besonders häufig kommen offene Pfoten bei Hunden im Herbst und/oder Winter vor. Nässe und Kälte, aber auch Streusalz können die Ballen strapazieren und schließlich zu offenen Stellen führen.

Da der Hund jedoch immer wieder nach draußen muss und dabei  seine wunden Pfoten benutzt, können diese Stellen schnell starke Schmerzen verursachen. Zudem können sich der Ballen und die Pfote entzünden.

Offene Pfoten behandeln

Offene oder wunde Pfoten sind für den Hund mehr als schmerzhaft. Um diesem Schmerz aus dem Weg zu gehen, tritt der Hund nicht mehr normal auf, sondern nimmt einen Schongang ein und versucht, seine Pfoten dadurch zu entlasten. Damit sich die Wunde nicht entzündet und das Tier schnell wieder schmerzfrei ist, sollten diese Stellen möglichst umgehend versorgt werden. Im Vergleich zu anderen Wunden sind offene Pfoten nie ganz trocken. Sie sondern in der Regel ein klebriges Sekret ab, welches auch das Fell zwischen den Ballen verklebt. Daher werden wunde Pfoten bei Hunden am besten mit trockenen Mitteln behandelt.


Mittel gegen offene Pfoten beim Hund

Zuerst ist es wichtig, dass die betroffene Pfote gründlich gesäubert wird. Mit einem feuchten Tuch und frischem Wasser kann grober Schmutz an der Pfote und den Ballenzwischenräumen entfernt werden. Die gereingten Stellen werden anschließend mit einem milden Hautdesinfektionsmittel abgewischt.

Ist das Mittel abgetrocknet, was in der Regel sehr schnell passiert, bestreut man die Wunde mit Puder. Gut geeignet ist ein Wund- und Heilpuder oder normaler Babypuder. Damit der Hund die so versorgte Wunde nicht sofort wieder beleckt, zieht man ihm zum Schutz einen kleinen Kinderstrumpft über die Pfote.

Salben für den Schutz der Pfoten

Erst dann, wenn sich die Wunde durch den Puder geschlossen hat, kann die Stelle mit einer Wund-und Heilsalbe behandelt werden. Dazu wird eine sehr dünne Schicht Wund- und Heilsalbe, oder eine dünne Schicht Ringelblumensalbe wird auf den Ballen und die Zwischenräume aufgetragen. Diese Salben stellen eine natürliche Schutzschicht dar und sorgen gleichzeitig dafür, dass die offenen Wunden an den Pfoten nicht größer werden.

Hundepfoten richtig pflegen und behandeln

Die meisten Hundepfoten werden erst dann wund und bekommen offene Stellen, wenn der Ballen zu trocken ist. Es kommt zu sehr kleinen Rissen, da der Ballen nicht mehr genügend Spannkraft hat. Aus diesen Rissen werden im Laufe der Zeit offene Wunden.

Werden die Hundeballen jedoch regelmäßig mit einer rückfettenden Creme oder einem Pfotenbalsam eingerieben, bleiben sie weich, elastisch und geschmeidig. Gut geeignet sind auch Fettstiffte für die Lippen oder spezielle Lippenpflegestifte ohne Duftstoffe.


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